Hausbesetzter - Systemimmanenz; folgende Betrachtung:
Jede - oder fast jede - Stadt leistet sich eine Hausbesetzerszene a. um
gewisse Strömungen zu kanalisieren und b. um den Anschein einer Freiheit zu
wahren; diese Freiheit jedoch ist nur eine optische Täuschung, denn 1. sind
Teile der Hausbesetzerszene irgendwann sowieso kaputt, oder etablieren sich
2. z.B. als Politiker (Joseph Fischer - immer noch als die
Revoluzzerindentität "Joschka") und erscheinen somit auch nach aussen hin
als Teile des Systems - nach aussen hin, weil die endogene Systemimmanenz
immer bereits vorhanden war - und ihr Nachwuchs tut es ihnen gleich.
Freiheit innerhalb eines Systems ist immer nur die Freiheit, die das System
gewährt (Arnold Stadler).
Dann macht die eine Seite in mehr oder weniger regelmässigen Abständen eine
Demo, und die andere jagt sie ein wenig durch die Strassen - das ganze
gleicht einem inszenierten Possenspiel, einer Art Boulevardstück, bei dem
die Rollen detaillgenau verteilt sind, und der meinungsgeBILDete Beobachter,
der in den Logen die Betrachterrolle einnimmt, nebenbei noch - wie die
Protagonisten auf der Bühne auch - beschäftigungszwangstherapiert werden
soll. Das System assimiliert und korrumpiert, indem es Macht delegiert
(System "Joschka") und uns zwingt sich mit des System zu beschäftigen, ohne
jedoch einen tieferen Einblick in die inneren Strukturen zuzulassen ...
... die Hausbesetzer sind die Hofnarren des Systems, mit dem Unterschied,
dass die sich Narren zu früheren Zeiten auch als Narren identifizieren und
von aussen als solche erkannt werden konnten.
Nachtrag I: und die Werbebranche hat sie jetzt auch schon als Zielgruppe -
"Papa, wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden" - entdeckt .....
vielen Dank auch für die ausgezeichnete Untermauerung meiner Thesen!!!
Nachtrag II: ... und - Rio Reiser wird sich im Grabe umdrehen: "Sau, sau -
saubillig und noch viel mehr ..."